Weiter unten findet Ihr noch Kritiken zu ausgewählten Alben, welche ich in des Weiten des Internets gefunden habe. Auch hier: Wer mehr Informationen über eines der hier vorgestellten Alben erhalten möchte, einfach nur den jeweiligen Titel anklicken! |
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1. FRANK SINATRA SINGS FOR ONLY THE LONELY Schon alleine Bill Millers 20 sekündiges, halbklassisches Gänsehautintro zu "Only The Lonely" - eine Mischung aus der Eleganz von Listz und der Kraft eines Rachmaninovs - würde den Kauf dieses Albums rechtfertigen. 13 dunkle und tieftraurige Balladen, arrangiert von Nelson Riddle und genaustens Interpretiert von einem Sinatra in höchstform, erzählen über verflogene Liebe und Einsamkeit. Achtung: Vor dem Hören zuerst alle spitzigen Gegenstände entfernen... Besonders Erwähnenswert: "Only The Lonely", "Angel Eyes", "Gone With The Wind" und "One For My Baby" 2. TRILOGY - PAST, PRESENT & FUTURE Sinatras sehr ambitonöses
"Alterswerk", welches 1980 für insgesamt sechs Grammis nominiert wurde. Besonders Erwähnenswert: "I Had The Craziest Dream" (Past), "You And Me" (Present) und "World War None" (Future) Zwar bietet dieses Album nicht durchwegs höchste Qualität,
aber einige der besten Song in Sinatras gesamten Werk sind hier zu finden. Besonders Erwähnenswert: "Where Are You", Lonely Town", "Laura" und "I'm A Fool To Want You" Mein bevorzugtes "Swingalbum"! Wieder in der bewährten Besetzung mit Riddle, Miller und einem blendend gelaunten Sinatra, bietet dieses Album Jazz der Extraklasse - Swing der in die Knochen fährt! Besonders Erwähnenswert: "When You're Smiling", "My Blue Heaven", "Should I" und "Ol' Mac Donald" Sinatras letztes Album vor seinem ersten, grösserem
Rücktritt bietet auf der ersten Seite, zusammen mit Jobim, feinste "Bossa Nova"
- Klänge und auf der zweiten Seite "Pop-Songs", arrangiert von Don Costa. Besonders Erwähnenswert: "Drinking Water (Aqua de Beber)", Don't Ever Go Away (Por Causa de Voce)", "Sunrise In The Morning" und "Lady Day" Spiegel Online - Frank Sinatra und Red Norvo live in Australia 1959 ...während das Pariser Konzert mit einem, von Pianist Bill Miller geleiteten Sextett die kongeniale Zusammenarbeit von Frank Sinatra und Red Norvo einfach kopierte, war ebendiese anno 1959 eine prickelnde, fast revolutionäre Innovation in Sinatras Schaffen. Das intime Ambiente des kleinen Ensembles drängt den Sänger Sinatra ins Rampenlicht, und der intoniert und phrasiert so jazzig wie kaum einmal. Sinatra swingt "like a mother", um einen seiner Lieblingssprüche zu bemühen. Norvos minimaler, knochentrockener, heißer Swing läßt dem Sänger Sinatra mehr kreativen Freiraum als die großen Big-Band-Orchesterarrangements, die ihn normalerweise begleiten. Eine Chance, die Sinatra mit spürbarer Lust nutzt: Er agiert dynamisch, explosiv, vollblütig, gefühlvoll, gleichzeitig sehr konzentriert und diszipliniert. Er verschlampt keine Silbe, keinen Beat, keine noch so kleine emotionale Nuance - seine Stimme wird zum Instrument im Ensemble, er verschmilzt mit Musik, Melodie und Text zu einer wunderbaren Einheit. Vom "My Fair Lady"-Stück "I Could Have Danced All Night" an swingt Sinatra energiegeladen und unvergleichlich cool: ob in den Cole-Porter-Songs "Just One Of Those Things" oder "I Get A Kick Out Of You" oder Genre-Klassikern wie "The Lady Is A Tramp" und "All Of Me". Von den Balladen bezaubert besonders das sich grazil im Rhythmus wiegende "Moonlight In Vermont". Schwer aufs Gemüt drücken die Saloon-Songs "Angel Eyes" und "One For My Baby", denen er anderenorts allerdings schon mehr Nachdruck und Intensität verliehen hat. Und zum Abschluß swingt Sinatra noch einmal drauf los, als würde er unter Starkstrom stehen: im euphorischen, völlig umarrangierten "Night And Day". Ein großer Künstler auf einem Höhepunkt seines Könnens. Eine Konzertplatte, die jeder Sinatraphile haben muß. Klaus Winninger Midi: "Laura" (zu hören in "Where Are You" 1957)
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